Informationen zur Demokratischen Republik Kongo: Neben Seiten über das Land im allgemeinen und ein paar Fotos gibt es auch aktuelle Nachrichten und eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten aus unterschiedlichen Quellen.
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Letzte Änderung: Mittwoch, den 22. Februar 2012, 14:38 Uhr |
Die UN-Agentur UNHCR ist über die Lage der in den IDP-Lagern (Internally Displaced People) in Nord Kivu lebenden intern Vertriebenen sehr besorgt. Seit dem letzten Quartal des Jahres 2011 dringen bewaffnete Gruppen in die Lager ein, foltern, töten und vergewaltigen die Zivilisten. Die am meisten betroffenen Lager sind Nyanzale, Mwesu und Bizumbize in Masisi (ca. 9o km von der Provinzhauptstadt Goma). Den intern Vertriebenen werden durch verschiedene Gruppen und Milizen vorgeworfen, mit einer bewaffneten Gruppe oder einer anderen Miliz zusammenzuarbeiten. In Nord Kivu gbt es mehr als 600.000 intern Vertriebene, landesweit 1,7 Millionen (UNHCR)
Die Sicherheitssituation in der Orientalprovinz war einer der debattierten Punkte bei der wöchentlichen Pressekonferenz der MONUSCO am Mittwoch, den 01.02.2012. In der Tat verbreiten mehrere bewaffnete Gruppen weiterhin Trostlosigkeit innerhalb der zivilen Bevölkerung in diesem Teil der Republik. Um sie davon abzuschrecken, haben die FARDC- und MONUSCO-Kräfte seit dem 28.01.21 eine gemeinsame Militäroperation unter der Bezeichnung "Athari" in Gangala, Nabadio, Nagero und Gubi (Orientalprovinz) mit dem Ziel eingeleitet, alle Aktivitäten der bewaffneten Gruppen zu beenden und den Schutz der zivilen Bevölkerung in dieser Gegend zu sichern, so der MONUSCO-Sprecher (www.lepotentiel.com)
Der Sondervertreter des UN-Generalsekretärs in der DR Kongo und MONUSCO-Chef, Roger Meece, befindet sich seit Dienstag in New York, wo er vor der Präsentierung des Berichts über die MONUSCO durch den UN-Generalsekretärs beim Sicherheitsrat der UNO am 07.02.2012 eine Reihe von Gesprächen führen wird. Die neue Orientierung der MONUSCO misst der Friedenskonsolidierung erhöhte Bedeutung zu, um die Stabilisierung des Landes zu stärken und zu fördern. Das verlängerte MONUSCO-Mandat soll auf zwei wichtige Prioritäten ausgerichtet werden: den Schutz der Zivilisten, die Stabilisierung und Konsolidierung des Friedens (www.digitalcongo.net)
Die Zivilgesellschaft von Katanga hat am Donnerstag, den 02.02.12, an die politischen und Verwaltungsbehörden, die Sicherheitsdienste sowie an die MONUSCO appelliert, alles zu tun, um die Bevölkerung zu schützen und Gédéon Kyungu (Milizführer) und seine Miliz zu neutralisieren. Der Exekutivsekretär der Zivilgesellschaft von Katanga, Baudouin Kwambi, fordert die MONUSCO auf, alle Mittel zu nutzen, um ihr Mandat betreffend die Sicherheit der Bevölkerung auszuführen, die sich unter ständiger Bedrohung befindet, und die Regierung der DR Kongo in ihren Bemühungen um die Stabilisierung und die Konsolidierung des Friedens zu unterstützen (www.radiookapi.net)
Nach einem fruchtlosen Aufenthalt in der DR Kongo haben die Wahlexperte von NDI (Institut National Démocratique pour les affaires internationales) und IFES (Fondation Nationale pour les systèmes électoraux), die durch die kongolesische Unabhängige Nationalwahlkommission eingeladen waren, eine Schlussfolgerung gezogen. Es muss eine Gesamtevaluierung des Wahlprozesses in der DR Kongo organisiert werden. Dies ist die Empfehlung, die sie an die kongolesischen Offiziellen gerichtet haben, die für die Organisierung und Verwaltung der Wahlen zuständig sind. Dafür schlägt die gemischte Mission in einer am 25.01.2012 in Washington abgegebenen Erklärung eine aufschlussreiche Beteiligung aller betroffenen Akteure und den Zugang zu aussagekräftigen notwendigen Wahlanlagen. vor. Leider sind die Experten am 14.01.2012 in die USA zurückgekehrt, ohne ihre Arbeit zu erledigen, für die sie eingeladen waren. Die Unabhängige Nationalwahlkommission hatte ihnen den Zugang zu notwendigen Grundlagen verwehrt (www.mediacongo.net)
Der Vize-Präsident der Unabhängigen Nationalwahlkommission, Jacques Djoli, hat am Mittwoch, den 01.02.12, bestätigt, dass seine Institution einen neu aufgestellten Terminkalender für die Fortsetzung des Wahlprozesses vorschlagen wird. Dieses Vorhaben, fügte er hinzu, wird nach einem für diesen Monat vorgesehenen Evaluierungstreffen zwischen der Unabhängigen Nationalwahlkommission und ihren Partnern stattfinden (www.radiookapi.net)
Der Generalkommissar der kongolesischen Nationalpolizei, General Charles Bisengimana, hat am Dienstag angekündigt, dass die "Treibjagd" auf die jugendlichen Straftäter auf dem gesamten Territorium des Landes verstärkt wird. Er hat diese Versprechung während der traditionellen Zeremonie der Neujahrgrüße gemacht, an der ca. 350 Polizisten teilgenommen hatten. Um das Phänomen "Banditentum" zu beenden, baut er auf die Mitarbeit der Bevölkerung, an die er appelliert hat, der Polizei mehr zu trauen (www.radiookapi.net)
Der MONUSCO-Chef, Roger Meece, hat sich mit dem kongolesischen Verteidigungsminister, Charles Mwando Nsimba, getroffen. Dabei ging es um die beunruhigende Lage in Shabunda, wo Massaker verübt worden waren. Die beiden Gesprächspartner haben die im Osten des Landes herrschende Sicherheitslage als "bedenklich" bezeichnet und die durch die lokalen Gruppen begangenen schaurigen Akte beklagt (www.digitalcongo.net)
Einige afrikanische Staatschefs sind "mehr als zustimmend" für das Nachzählen der Stimmen der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der DR Kongo, so Vital Kamerhe nach seiner Rückkehr aus Addis Abeba (Äthiopien), wo er eine Delegation der kongolesischen Opposition geleitet hat, die versucht hatte, die Teilnehmer für die Lösung der Krise nach den Wahlen in der DR Kongo zu gewinnen. Der Vorsitzende der kongolesischen Partei Union pour la Nation Congolaise (UNC) hat bestätigt, dass er mehr als 15 afrikanische Staatschefs getroffen hat, denen er ein Memorandum über die aktuelle Situation in der DR Kongo gegeben hat (www.mediacongolais.net)
EU verfolgt aufmerksam den Wahlprozess in der DR Kongo, hat der EU-Regionaldirektor für die Region der Großen Seen, Koen Vervaeke, am Ende eines Gesprächs mit dem kongolesischen stellvertretenden Außenminister, Ignace Gata Mavita, in Kinshasa erklärt. "Wir haben die Ergebnisse verfolgt und wir sprechen der Unabhängigen Nationalwahlkommission und allen Institutionen Mut zu, die in diesem Bereich arbeiten, auf die Transparenz zu setzen und die Glaubwürdigkeit des Prozesses zu gewährleisten", so Koen Verwaeke am Ende eines Gesprächs, das die Beziehungen zwischen der EU und der DR Kongo im Wahlkontext, die Rolle der EU in Afrika - und insbesondere im Osten des Landes - zu Themen hatte. Der EU-Regionaldirektor für die Region der Großen Seen fordert die Kandidaten, die die Parlamentswahlen anfechten, auf, sich an den Höchsten Gerichtshof zu wenden, der seine Rolle in aller Unparteilichkeit und in aller Transparenz spielen soll (www.digitalcongo.net)


